PRESSEMITTEILUNGEN

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    26.08.26

    Landesregierung beim Hitzeschutz im Blindflug

    Hitze in Sachsen-Anhalt, aber das Land hat kein Plan

    Fast 200 Menschen sind in Sachsen-Anhalt in diesem Jahr nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts bereits infolge der Hitze gestorben. Das sind mehr als in jedem vollständigen Jahr seit 2020. Trotzdem hat die Landesregierung keinen ausreichenden Überblick darüber, wie gut öffentliche Gebäude, Schulen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen auf zunehmende Hitze vorbereitet sind. Das zeigt die Antwort auf eine Kleine Anfrage von Cornelia Lüddemann, Vorsitzende der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, zur Situation in Dessau-Roßlau sowie in den Landkreisen Wittenberg und Anhalt-Bitterfeld.

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    18.08.26

    Tierwohl darf nicht bei 30 Grad enden

    Frederking fordert Hitzeschutz zum festen Bestandteil des Umbaus der Tierhaltung

    Die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage von Dorothea Frederking macht den Handlungsdruck für Hitzeschutz bei Nutztieren deutlich. Während der Hitzeperiode Ende Juni wurden den Veterinärbehörden erhöhte Tierverluste vor allem bei Geflügel und Schweinen bekannt. Einen Zusammenhang mit der extremen Hitze bezeichnet die Landesregierung als naheliegend. In einigen Fällen wurden wegen des Verdachts auf Tierschutzverstöße Verwaltungsverfahren eingeleitet. Ein Fall wurde an die Staatsanwaltschaft abgegeben. Die Landesregierung räumt ausdrücklich Defizite bei bestehenden Stallanlagen und technischen Möglichkeiten ein, die bei Temperaturen von über 40 Grad nicht mehr ausreichen, um Tiere vor der enormen Hitze zu schützen. Hitzebedingte Tierverluste werden vom Land bislang nicht systematisch erfasst und ausgewertet.

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    30.07.26

    Wenn Hitze tötet, darf Politik nicht wegschauen

    Lüddemann: Sachsen-Anhalt braucht endlich einen verlässlichen Hitzeschutzplan für Kommunen
     

    Zur Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage zum Stand kommunaler Hitzeaktionspläne erklärt Cornelia Lüddemann, Vorsitzende der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:
     „Die nächste Hitzewelle kommt nach Sachsen-Anhalt. Für Magdeburg, Halle und Dessau Roßlau liegen amtliche Hitzewarnungen vor, Temperaturen bis zu 40 Grad sind möglich. In dieser Lage zeigt die Antwort der Landesregierung ein erschreckendes Bild: Nach Kenntnis der Landesregierung hat kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt einen beschlossenen Hitzeaktionsplan. Das ist keine Randnotiz aus der Verwaltung. Das ist eine Schutzlücke mitten im Alltag der Menschen.“

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  • Solarmodul und Windrat vor einem blauen Himmel.
    29.07.26

    Reiches bestgehütetes Geheimnis

    Erneuerbare stärken Sachsen-Anhalts Wirtschaft und Kommunen. Nachweislich!

    Eine neue, von Bundesfossilministerin Reiche bisher zurückgehaltene Studie zur regionalen Wertschöpfung durch erneuerbare Energien zeigt: Windkraft und Photovoltaik können bis 2033 bundesweit jährlich rund 21 Milliarden Euro direkte Wertschöpfung auslösen. Bis zu 12,4 Milliarden Euro könnten bei regionalen Eigentums-, Betreiber- und Auftragsstrukturen in den Standortregionen gebunden werden. Selbst im konservativen Szenario verbleiben mindestens 8,6 Milliarden Euro vor Ort. Entscheidend ist, wem die Anlagen gehören, wer sie betreibt und welche Unternehmen an Bau, Wartung und Betrieb beteiligt sind.

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  • Chemistry 6155495 Website
    06.07.26

    Kraftwerk Schkopau wieder im Rennen

    Reiche zieht zurück
    Wir begrüßen das Ende des „Südbonus“ in der bisherigen Form. Zur Änderung der Ausschreibungspläne für neue Gaskraftwerke von Energieministerin Reiche (CDU) erklärt Sebastian Striegel, energiepolitischer Sprecher der bündnisgrünen Landtagsfraktion: 

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  • Energiekarte Vorschau
    25.06.26

    Teures Heizen ist keine Modernisierung.

    Sachsen-Anhalt braucht Wärme, die bezahlbar bleibt!

    Zur Landtagsdebatte über den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen „Wirtschaft und Menschen brauchen Verlässlichkeit“ erklärt Sebastian Striegel, energiepolitischer Sprecher der grünen Landtagsfraktion:

    „Wer den Menschen Modernisierung verspricht und sie in neue Gasheizungen drängt, tut so, als verkaufe er Sicherheit, liefert aber Kostenangst. Sachsen-Anhalt braucht keinen Rückwärtsgang in die fossile Abhängigkeit. Unser Land braucht verlässliche Regeln, faire Förderung und Wärme, die Familien, Mieterinnen, Mieter und Eigentümerinnen wirklich entlastet.“ 

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  • Waldumbau
    24.06.26

    Wald mit Zukunft

    Sachsen-Anhalt braucht Wurzeln, Wasser und wissenschaftliche Ehrlichkeit.
     
     Zur Landtagsdebatte über Klimaanpassung im Waldumbau erklärt Wolfgang Aldag, umweltpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Wer durch den Harz geht, sieht es mit eigenen Augen. Der Wald steht unter Druck. Trockenheit, Hitze, Schädlinge und geschädigte Böden haben Spuren hinterlassen. Sachsen-Anhalt braucht deshalb einen Waldumbau, der mutig ist und zugleich klug bleibt. Unser Wald ist kein Experimentierkasten. Er ist Heimat, Wasserspeicher, Lebensraum, Wirtschaftsfaktor und ein Versprechen an unsere Kinder.“ 

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  • 200827 VA Klimawerkstatt Website 1200x800 2022
    24.06.26

    HITZE IST KEIN KONZEPT

    Klimaanpassung braucht Personal, Geld und Tempo 
    Während die Menschen in Sachsen-Anhalt unter Hitze ächzen, den nächsten Schattenplatz suchen und ihre Wohnungen kaum noch kühl halten können, behandelt die Landesregierung Klimaanpassung wie eine Verwaltungsaufgabe für später. Dabei sind wir längst mittendrin in der Klimakrise. Dürre in der Altmark, aufgeheizte Innenstädte, überlastete Böden und Starkregen zeigen, worum es geht. Es geht um Gesundheit, Sicherheit und lebenswerte Orte.
     Der Landtag hat heute das Ausführungsgesetz zum Klimaanpassungsgesetz des Bundes beschlossen. Landkreise und kreisfreie Städte sollen Klimaanpassungskonzepte erstellen. Das ist richtig. Doch Konzepte allein spenden keinen Schatten, entsiegeln keinen Schulhof und schaffen keinen kühlen Ort auf dem Marktplatz.

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    17.06.26

    Landesregierung versagt in der Energiekrise

    Ministerin Hüskens bleibt Antworten im Ausschuss schuldig
    Die Folgen der Energiekrise sind an den Tankstellen weiterhin deutlich spürbar. Während der Tankrabatt Ende Juni wegfällt, bietet die Landesregierung weiterhin keine Lösungen für die Menschen an. 

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    20.05.26

    Sachsen-Anhalt gehört an den Klimatisch der Welt

    Vom Zuschauer zum Zukunftsmacher
    Zum Antrag „Klimaschutz kennt keine Grenzen: Beitritt zur Under2 Coalition“ erklärt Wolfgang Aldag, klimapolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:
     „Der Klimawandel ist keine ferne Nachricht aus der Weltpolitik. Er steht längst vor unserer Haustür. Er zeigt sich, wenn Landwirtinnen und Landwirte im Frühjahr auf Regen warten, wenn Menschen im Sommer auf versiegelten Plätzen unter Hitze leiden, wenn Wälder austrocknen, Böden Wasser verlieren und Starkregen Kommunen vor neue Herausforderungen stellt. Sachsen-Anhalt spürt die Klimakrise konkret.

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