Soziales und Gesundheit

Unsere Sozialpolitik zielt auf Teilhabegerechtigkeit. Sie soll jede einzelne Bürgerin und jeden einzelne Bürger ermächtigen ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Wir wollen sozialstaatliche Leistungen daher so ausrichten, dass Menschen in der Lage sind, für das eigene Leben und füreinander Verantwortung zu übernehmen. Das ist Leitbild einer grünen emanzipativen Sozialpolitik.  Deshalb reden wir über Strukturen statt nur über Transfers, über Prävention statt über Defizitausgleich, über Vielfalt statt über tradierte Familienbilder und Normalitätsvorstellungen.

Wir stehen und streiten für den Perspektivwechsel in der Sozialpolitik. Sie muss als Menschenrechtspolitik begriffen werden. Teilhabe an Bildung,  Gesundheit und Kultur, die materielle Sicherung der Existenz und Kompetenzschulung zur Arbeitsbefähigung sind individuelle Rechtsansprüche. Sie sind keine Wohltätigkeiten seitens des Staates und seiner Verwaltung. Statt zum Objekt der Fürsorge wird die Bürgerin und der Bürger derart zum Subjekt der Teilhabe. Auch die UN-Behindertenrechtskonvention ist Ausdruck dieser Verständnisweise und damit unsere Grundlage.

Bürgerinnen und Bürger als Subjekt der Teilhabe zu verstehen, bedeutet, umfassende Partizipationsmöglichkeiten zu schaffen. Eine intensive Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure, entsprechender Verbände und Selbsthilfeorganisationen auf allen Ebenen der politischen Willensbildung ist daher geboten. Ziel aller Sozialpolitik muss letztlich sein, eine barrierefreie inklusive Gesellschaft zu schaffen.

Profilbild Susan Sziborra-Seidlitz

Susan Sziborra-Seidlitz

Sprecherin für Soziales, Bildung, Arbeit, Gesundheit, Integration und Gleichstellung
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Pressemitteilungen

KI generiert: Das Bild zeigt ein Thermometer in der prallen Sonne, das über 30 Grad Celsius anzeigt. Der Himmel ist blau mit einigen Wolken, während die Sonne hell scheint.
30.07.26

Wenn Hitze tötet, darf Politik nicht wegschauen

Lüddemann: Sachsen-Anhalt braucht endlich einen verlässlichen Hitzeschutzplan für Kommunen
 

Zur Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage zum Stand kommunaler Hitzeaktionspläne erklärt Cornelia Lüddemann, Vorsitzende der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:
 „Die nächste Hitzewelle kommt nach Sachsen-Anhalt. Für Magdeburg, Halle und Dessau Roßlau liegen amtliche Hitzewarnungen vor, Temperaturen bis zu 40 Grad sind möglich. In dieser Lage zeigt die Antwort der Landesregierung ein erschreckendes Bild: Nach Kenntnis der Landesregierung hat kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt einen beschlossenen Hitzeaktionsplan. Das ist keine Randnotiz aus der Verwaltung. Das ist eine Schutzlücke mitten im Alltag der Menschen.“

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KI generiert: Das Bild zeigt zwei Personen, die sich in einem Gespräch befinden, wobei eine Person Notizen macht, während die andere in einer nachdenklichen Haltung sitzt. Der Hauptinhalt deutet auf eine Beratungssituation hin.
08.07.26

Psychotherapie nicht kaputtsparen

Grüne fordern Stopp von Budgetierung und Vergütungsdruck
Am 10. Juli soll der Bundestag über das GKV- Beitragssatzstabilisierungsgesetz abstimmen. Die Bundespsychotherapeutenkammer und die Landespsychotherapeutenkammern warnen davor, ambulante psychotherapeutische Leistungen wieder zu budgetieren.

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KI generiert: Das Bild zeigt eine lächelnde Frau, die in einem Bus steht und dabei Ohrhörer trägt. Im Hintergrund sind andere Fahrgäste und eine grüne Landschaft durch die Fenster zu sehen.
24.06.26

19 Euro für junge Mobilität

Sachsen-Anhalt fährt Zukunft
Zur Landtagsdebatte über den Antrag „Junge Mobilität für Studierende und Auszubildende sichern: Stabile Preise, bezahlbare Tickets“ erklärt Cornelia Lüddemann, Vorsitzende der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:
„Wer in Sachsen-Anhalt studiert, eine Ausbildung macht oder einen Freiwilligendienst leistet, braucht mehr als gute Worte. Junge Menschen brauchen bezahlbare Wege zur Hochschule, zur Berufsschule, zum Betrieb, zur Einsatzstelle und nach Hause. Mobilität darf nicht darüber entscheiden, ob Bildung gelingt.“

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