Wirtschaft

Anziehungskraft des Landes erhöhen

Neben der Förderung der industriellen Basis verbessern Arbeitsplätze in den Dienstleistungsbereichen Handwerk, Gesundheit, Pflege, Tourismus und Bildung die Lebensqualität der Menschen in Sachsen-Anhalt und sorgen für eine erhöhte Anziehungskraft des Landes. Der Dienstleistungsbereich ist nur schwer ins Ausland zu verlagern. Deshalb setzen wir uns dafür ein, Arbeitsplätze in diesen Sektoren gezielt zu unterstützen.

Leitbild der Fraktion ist die gerechte Teilhabe an Arbeit. Sie ist Grundvoraussetzung für ein funktionsfähiges Gemeinwesen. Grüne Arbeitsmarktpolitik schafft Rahmenbedingungen, die die Vereinbarkeit von Erwerbs-, Familien- und ehrenamtlicher Arbeit ermöglichen.

Modelle der Arbeitszeitumverteilung

Wir begrüßen alle sinnvollen Modelle der Arbeitszeitumverteilung. So werden zum einen speziell Neueinstellungen junger Leute ermöglicht. Zum anderen muss die Flexibilisierung der Arbeitswelt generell auch eine höhere Zeitsouveränität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beinhalten.


Positionspapiere als pdf

Profilbild Olaf Meister

Olaf Meister

Parlamentarischer Geschäftsführer, Sprecher für Wirtschaft, Finanzen, Kommunales, Wissenschaft sowie Tourismus
Mehr über diese Person

Pressemitteilungen

KI generiert: Das Bild zeigt eine Person im Anzug, die ein Smartphone hält, während schwebende Symbole für Recht und Justiz, wie eine Waage und andere Gesetzessymbole, über ihrer Hand zu sehen sind. Der Hauptinhalt des Bildes ist das Zusammenspiel von moderner Technologie und Recht.
26.06.26

Sachsen-Anhalt entfesseln

Es ist Zeit für den Bürokratie Neustart 

Die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert ein Effizienzgesetz für Sachsen-Anhalt. Ziel ist eine Landesverwaltung, die schneller, digitaler und einfacher arbeitet. Bestehende landesrechtliche Berichts-, Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten sollen bis Ende 2027 auslaufen, sofern der Landtag ihren Fortbestand nicht ausdrücklich neu beschließt.
 

Olaf Meister, Sprecher für Wirtschaft, Finanzen, Kommunales und Wissenschaft der grünen Landtagsfraktion, erklärt dazu:
 „Sachsen-Anhalt hat starke Unternehmen, engagierte Vereine, kluge Verwaltungen und Kommunen, die jeden Tag anpacken. Viel zu oft verlieren sie Zeit an Formulare, Nachweise und doppelte Wege. Diese Zeit gehört zurück in Werkhallen, Rathäuser, Labore, Schulen und Vereinsräume. Unser Vorschlag ist einfach: Künftig muss Bürokratie begründen, warum sie bleiben darf. Nicht die Entlastung muss sich rechtfertigen, sondern jede Pflicht, die Menschen von ihrer eigentlichen Arbeit abhält.“ 

Weiterlesen

KI generiert: Das Bild zeigt eine Nahaufnahme von Glasfaserkabeln, die in einem abstrakten Stil dargestellt sind. Die Fasern leuchten leicht und erzeugen einen unscharfen, blauen Hintergrund.
24.06.26

Kupferkabel war gestern

Sachsen-Anhalts Verwaltung braucht Glasfaser-Tempo  
Zur Regierungserklärung „Sachsen-Anhalt digital. Digitalisierung nicht als Selbstzweck, sondern als Basis von Innovation und Entwicklung“ erklärt Sebastian Striegel für die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:
 „Die Landesregierung beschreibt den richtigen Anspruch, liefert aber zu wenig Tempo. Digitalisierung soll den Alltag leichter machen. Wer Elterngeld beantragt, ein Auto ummeldet oder einen Termin im Amt sucht, soll sich nicht durch Portale und Formulare kämpfen müssen. Der Staat muss so erreichbar sein, wie es der Alltag der Menschen längst ist: mobil, verständlich und sicher.

Weiterlesen

KI generiert: Das Bild zeigt einen modernen Hochgeschwindigkeitszug der Deutschen Bahn, der auf einem Bahngleis fährt. Der Zug ist weiß mit einer roten Linie und fährt bei sonnigem Wetter an einem Bahnhof vorbei.
23.06.26

Bahnhof des Jahres braucht Fernzüge

Magdeburg gehört ans Netz, nicht an den Rand

Zur Aktuellen Debatte der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen um die Sicherung der ICE- und IC-Verbindungen für Magdeburg erklärt Olaf Meister: „Der Hauptbahnhof Magdeburg ist Bahnhof des Jahres. Kurze Wege, gute Anschlüsse, Straßenbahn vor der Tür. Doch ein schöner Bahnhof reicht nicht, wenn am Ende der Fernzug fehlt. Eine Landeshauptstadt darf nicht zum Wartesaal der Republik werden.“

Weiterlesen

"Ich habe eine Frage zum Thema!"

Richten Sie diese gerne an uns!

Wolfram Gebauer

Referent für Haushalt und Finanzen; Wirtschaft und Digitalisierung; Europa, Bund und Medien