Soziales und Gesundheit

Unsere Sozialpolitik zielt auf Teilhabegerechtigkeit. Sie soll jede einzelne Bürgerin und jeden einzelne Bürger ermächtigen ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Wir wollen sozialstaatliche Leistungen daher so ausrichten, dass Menschen in der Lage sind, für das eigene Leben und füreinander Verantwortung zu übernehmen. Das ist Leitbild einer grünen emanzipativen Sozialpolitik.  Deshalb reden wir über Strukturen statt nur über Transfers, über Prävention statt über Defizitausgleich, über Vielfalt statt über tradierte Familienbilder und Normalitätsvorstellungen.

Wir stehen und streiten für den Perspektivwechsel in der Sozialpolitik. Sie muss als Menschenrechtspolitik begriffen werden. Teilhabe an Bildung,  Gesundheit und Kultur, die materielle Sicherung der Existenz und Kompetenzschulung zur Arbeitsbefähigung sind individuelle Rechtsansprüche. Sie sind keine Wohltätigkeiten seitens des Staates und seiner Verwaltung. Statt zum Objekt der Fürsorge wird die Bürgerin und der Bürger derart zum Subjekt der Teilhabe. Auch die UN-Behindertenrechtskonvention ist Ausdruck dieser Verständnisweise und damit unsere Grundlage.

Bürgerinnen und Bürger als Subjekt der Teilhabe zu verstehen, bedeutet, umfassende Partizipationsmöglichkeiten zu schaffen. Eine intensive Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure, entsprechender Verbände und Selbsthilfeorganisationen auf allen Ebenen der politischen Willensbildung ist daher geboten. Ziel aller Sozialpolitik muss letztlich sein, eine barrierefreie inklusive Gesellschaft zu schaffen.

Profilbild Susan Sziborra-Seidlitz

Susan Sziborra-Seidlitz

Sprecherin für Soziales, Bildung, Arbeit, Gesundheit, Integration und Gleichstellung
Mehr über diese Person

Pressemitteilungen

KI generiert: Das Bild zeigt ein weites landwirtschaftliches Feld mit einer Pflanzung, die sich bis zum Horizont erstreckt, beleuchtet von der untergehenden Sonne. Der Himmel ist mit einigen Wolken bedeckt, und die Sonnenstrahlen sorgen für eine idyllische Atmosphäre.
21.05.26

Lecker regional – Vom Acker auf die Teller

Sachsen-Anhalt kann regionale Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung schmeckbar machen 
Zur Beratung des Antrags „Lecker regional“ erklärt Dorothea Frederking, Sprecherin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz der grünen Landtagsfraktion: „Gutes Essen beginnt vor der Haustür. In Sachsen-Anhalt wachsen Getreide, Obst, Gemüse und Kartoffeln auf besten Böden. Unsere Höfe liefern Qualität, unsere Verarbeitungsbetriebe haben das Können, die Großküchen versorgen täglich Kinder, Patient*innen, Senior*innen und Beschäftigte. Jetzt müssen wir diese Stärke besser verbinden. Was hier wächst, soll häufiger auch hier gegessen werden können.“
 

Weiterlesen

KI generiert: Eine Gruppe von Menschen sitzt in einem Klassenzimmer um einen Tisch und diskutiert. Es scheint sich um ein Gespräch oder eine Besprechung zu handeln.
21.05.26

Demokratiebildung an Schulen stärken.

Grüne fordern mehr Mitbestimmung für Schüler*innen 
In der aktuellen Sitzung des Landtags von Sachsen-Anhalt forderte die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, die Demokratiebildung an Schulen zu stärken und Schüler*innen mehr echte Mitbestimmung im Schulalltag zu ermöglichen. 

„An vielen Schulen wird Demokratie erklärt, aber im Alltag viel zu selten gelebt. Doch Demokratie wird für junge Menschen dort lebendig, wo sie erleben: Meine Stimme zählt. Ich kann mitgestalten. Ich kann etwas bewegen. Genau diese Erfahrung brauchen Schüler*innen in der Schule, wenn wir wollen, dass auf Demokratie vertrauen. Genau so wachsen starke Demokrat*innen. Und genau so wächst eine starke Demokratie“, begründet Susan Sziborra-Seidlitz, bildungspolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, das Anliegen des Antrags. 
 

Weiterlesen

KI generiert: Das Bild zeigt das Wort "Inklusion" in bunten, überlappenden Buchstaben. Es vermittelt eine Botschaft von Vielfalt und Integration.
21.05.26

Selbstbestimmung ist der Maßstab

Sachsen-Anhalt braucht Eingliederungshilfe, die zum Menschen passt.
Zum Antrag „Eine Gesellschaft für Alle“ erklärt Susan Sziborra-Seidlitz, sozialpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:
 
 
„Die entscheidende Frage ist einfach und groß zugleich: Kann jeder Mensch in Sachsen-Anhalt sein Leben selbstbestimmt gestalten? Für uns Grüne ist klar: Menschen mit Behinderungen sind keine Fälle für Aktenordner. Sie sind Bürgerinnen und Bürger mit Rechten, Fähigkeiten, Wünschen und eigenen Lebensentwürfen. Eingliederungshilfe muss deshalb vom Menschen ausgedacht werden, nicht vom System.“ 
 

Weiterlesen

"Ich habe eine Frage zum Thema!"

Richten Sie diese gerne an uns!