Soziales und Gesundheit

Unsere Sozialpolitik zielt auf Teilhabegerechtigkeit. Sie soll jede einzelne Bürgerin und jeden einzelne Bürger ermächtigen ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Wir wollen sozialstaatliche Leistungen daher so ausrichten, dass Menschen in der Lage sind, für das eigene Leben und füreinander Verantwortung zu übernehmen. Das ist Leitbild einer grünen emanzipativen Sozialpolitik.  Deshalb reden wir über Strukturen statt nur über Transfers, über Prävention statt über Defizitausgleich, über Vielfalt statt über tradierte Familienbilder und Normalitätsvorstellungen.

Wir stehen und streiten für den Perspektivwechsel in der Sozialpolitik. Sie muss als Menschenrechtspolitik begriffen werden. Teilhabe an Bildung,  Gesundheit und Kultur, die materielle Sicherung der Existenz und Kompetenzschulung zur Arbeitsbefähigung sind individuelle Rechtsansprüche. Sie sind keine Wohltätigkeiten seitens des Staates und seiner Verwaltung. Statt zum Objekt der Fürsorge wird die Bürgerin und der Bürger derart zum Subjekt der Teilhabe. Auch die UN-Behindertenrechtskonvention ist Ausdruck dieser Verständnisweise und damit unsere Grundlage.

Bürgerinnen und Bürger als Subjekt der Teilhabe zu verstehen, bedeutet, umfassende Partizipationsmöglichkeiten zu schaffen. Eine intensive Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure, entsprechender Verbände und Selbsthilfeorganisationen auf allen Ebenen der politischen Willensbildung ist daher geboten. Ziel aller Sozialpolitik muss letztlich sein, eine barrierefreie inklusive Gesellschaft zu schaffen.

Profilbild Susan Sziborra-Seidlitz

Susan Sziborra-Seidlitz

Sprecherin für Soziales, Bildung, Arbeit, Gesundheit, Integration und Gleichstellung
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Pressemitteilungen

KI generiert: Ein Kind in einem blauen T-Shirt trinkt aus einer Wasserflasche, während es unter einem sonnigen, teilweise wolkigen Himmel steht. Die Sonne scheint hinter der Flasche hervor.
14.08.26

Schulstart bei Sommerhitze: Grüne fordern Hitzeschutz für Schulen und Kitas

Kleine Anfragen zu Hitzeschutz in Schulen und Kitas.
Die Landesregierung weiß nur unzureichend, wie gut Kinder und Jugendliche in Sachsen-Anhalts Kitas und Schulen vor extremer Hitze geschützt sind. Das zeigen die Antworten auf Kleine Anfragen der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Gleichzeitig fallen jedes Schuljahr zwischen 2.000 und mehr als 5.000 Unterrichtsstunden wegen Hitze aus.

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KI generiert: Das Bild zeigt eine Nahaufnahme einer aufgeschlagenen Buchseite, auf der Paragraphen des deutschen Strafgesetzbuches (StGB) zu sehen sind, einschließlich § 217 und § 218, die sich mit rechtlichen Bestimmungen beschäftigen. Der Fokus liegt auf juristischen Themen wie Schwangerschaftsabbruch.
12.08.26

Immer weniger Ärzt*innen führen Schwangerschaftsabbrüche durch

Aktuelle Kleine Anfrage zu Schwangerschaftsabbrüchen.
Die Zahl der Frauenärzt*innen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen, ist in Sachsen-Anhalt weiter gesunken. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hervor.

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KI generiert: Das Bild zeigt ein Thermometer in der prallen Sonne, das über 30 Grad Celsius anzeigt. Der Himmel ist blau mit einigen Wolken, während die Sonne hell scheint.
30.07.26

Wenn Hitze tötet, darf Politik nicht wegschauen

Lüddemann: Sachsen-Anhalt braucht endlich einen verlässlichen Hitzeschutzplan für Kommunen
 

Zur Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage zum Stand kommunaler Hitzeaktionspläne erklärt Cornelia Lüddemann, Vorsitzende der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:
 „Die nächste Hitzewelle kommt nach Sachsen-Anhalt. Für Magdeburg, Halle und Dessau Roßlau liegen amtliche Hitzewarnungen vor, Temperaturen bis zu 40 Grad sind möglich. In dieser Lage zeigt die Antwort der Landesregierung ein erschreckendes Bild: Nach Kenntnis der Landesregierung hat kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt einen beschlossenen Hitzeaktionsplan. Das ist keine Randnotiz aus der Verwaltung. Das ist eine Schutzlücke mitten im Alltag der Menschen.“

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