ABGEORDNETER WOLFGANG ALDAG

Wolfgang Aldag
Sprecher für Klima-, Natur- und Umweltschutz sowie KulturBetreute Regionen:
Anhalt-Bitterfeld, Halle (Saale), Mansfeld-Südharz
Zugehörigkeit Ausschüsse:
Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt (Mitglied), Petitionen (Mitglied), Landwirtschaft, Ernährung und Forsten (stellv. Mitglied), Bundes- und Europaangelegenheiten, Medien sowie Kultur (stellv. Mitglied), Bildung (stellv. Mitglied)
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Ein visueller Einblick
Pressemitteilungen

Wasserwende jetzt
Wasserstress als neue Realität
Wenn Seen kippen, verliert Sachsen-Anhalt ein Stück Heimat.
Die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage des grünen Landtagsabgeordneten Wolfgang Aldag zeigt die dramatischen Folgen von Hitze auf unsere Gewässer. Am Gödnitzer See bei Zerbst starben Ende Juni zahlreiche Fische. Die Landesregierung nennt hohe Wassertemperaturen, niedrige Wasserstände und Sauerstoffmangel als Ursachen. Weitere Fälle gab es in Ohrsleben, an der Sülze in Magdeburg und an der Schönebecker Röthe.

Als Bundeswasserstraße tot
Elbe braucht Auen statt Staustufen
Zum Vorschlag der CDU, Staustufen in der Elbe zu bauen, erklärt Wolfgang Aldag, Sprecher für Umwelt, Natur und Klimaschutz der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:
„Der Vorschlag der CDU zu Staustufen in der Elbe ist ökologisch wie ökonomisch ein Irrweg. Er zerstört wertvolle Flussnatur und verschwendet öffentliches Geld für ein Verkehrsmodell, das durch die Klimakrise immer unzuverlässiger wird. Wer eine durchgängige Schiffbarkeit der Elbe erzwingen will, landet bei mindestens 18 großen Staustufen aus Beton. Das ist keine machbare Lösung. Das wäre ein milliardenschwerer Eingriff in einen Fluss, der längst zeigt, dass alte Ausbaupläne an der Klimarealität scheitern.“

Insolvenz der Grube Teutschenthal
Private Gewinne dürfen nicht zu öffentlichen Altlasten werden
Die aktuelle Berichterstattung über die Insolvenz der Grube Teutschenthal Sicherungs GmbH bestätigt die seit Monaten bekannte Zuspitzung der Lage. Bereits im April war absehbar, dass die Betreiberin die Kosten für Stilllegung und Verwahrung offenbar nicht mehr selbst tragen kann. Die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Sachsen-Anhalt fordert deshalb von der Landesregierung einen belastbaren Plan zum Schutz der Bevölkerung, zur Sicherung der Arbeitsplätze und zur Begrenzung möglicher Kosten in dreistelliger Millionenhöhe.
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Anhalt-Bitterfeld, Halle (Saale) und Mansfeld-Südharz