PCR-Pooltestungen statt Schnelltests an Schulen durchführen

14.10.2021
Foto: Belova59/pixabay.com

Die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert weiterhin, dass die Teststrategie an Schulen auf PCR-Pooltestungen umgesteuert wird. Das machte Susan Sziborra-Seidlitz, Sprecherin für Bildung der grünen Landtagsfraktion, in der heutigen Landtagssitzung deutlich. „Mit zwei Maßnahmen lässt sich der Covid-Infektionsschutz kindgerechter und wirkungsvoller gestalten. Zum einen sollten die Schülerinnen und Schüler über PCR-Pooltestungen via Lollitest getestet werden. Damit ist eine ergebnissichere und kostengünstige Testung möglich, der Test ist für die Kinder und Jugendlichen wesentlich angenehmer durchzuführen. Zum anderen sollen landesweit Impfangebote an den Schulen und eine spezifische Impfkampagne für die über 12-Jährigen angeboten werden. Denn nur Impfen führt uns sicher aus dieser Pandemie.“

„Die Datenlage über Spät- und Langzeitfolgen von Covid19-Infektionen bei Kindern ist immer noch dünn. Das Virus verändert sich immer weiter. Daher darf der momentane Befund, dass Kinder eher selten schwer an Covid19 erkranken, auch nicht zu Leichtsinn und Verharmlosung verleiten. Ziel muss sein, den Unterricht bis zum Ende dieser Pandemie weiter so normal wie möglich durchzuführen, und ihn pandemiesicher zu machen.“

Ansprechpartnerin

Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Referentin für Pressearbeit und politische Kommunikation
0391 560 4008