Förderung von Coworking-Spaces muss umgesetzt werden

19.05.2021
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Die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen will mehr Coworking-Spaces fördern.  „Auf Bestreben meiner Fraktion wurde die gezielte Förderung von Coworking-Spaces im Doppelhaushalt 2020/2021 verankert. Die Umsetzung durch das Wirtschaftsministerium ist aber noch zu zögerlich“, beklagt Olaf Meister, wirtschaftspolitischer Sprecher, die Antwort der Landesregierung auf seine Kleine Anfrage.

„Bisher wurde noch kein Coworking-Space direkt gefördert. Lediglich Digitalisierungsprojekte, bei denen Coworking-Spaces auch Bestandteile sind, wurden bisher gefördert. Die Haushaltsansätze und Fördermöglichkeiten müssen offensiver umgesetzt werden. Coworking-Spaces und Dorfbüros sind wichtige Elemente der Zukunft des digitalen Arbeitens. Sie ermöglichen Menschen unabhängig vom Ort des Arbeitgebers und außerhalb ihres Wohnraumes arbeiten zu können. Oft entwickeln sich an diesen Orten ein Austausch und kreative Ansätze, die im Büro auf sich warten lassen. Die notwendigen Strukturen dafür außerhalb der Großstädte sind leider noch nicht gegeben und bedürfen daher mehr Anschub durch die Politik“, erklärt Meister.

„Erfreulich ist, dass das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie in seiner Zuständigkeit für die ländlichen Räume zwei Vorhaben in der Gemeinde Hohe Börde und in Kroppenstedt gefördert hat. Das ist ein guter Start für den ländlichen Raum und sollte auch von der Wirtschaftsförderung stärker in den Fokus genommen werden.“

Die Antwort auf die Kleine Anfrage von Olaf Meister finden Sie hier

Ansprechpartnerin

Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Referentin für Pressearbeit und politische Kommunikation
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