Verlässliche Ansagen beim Impfen und Testen sind notwendig

12.03.2021
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In der heutigen Landtagsdebatte über Impfen und Tests gegen Corona hat die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen erneut auf die Notwendigkeit von klaren Rahmenbedingungen und Kommunikation darüber hingewiesen. „Impfen und testen sind die Voraussetzungen für die notwendige Rücknahme von Einschränkungen. Nach all den Entbehrungen der Pandemie brauchen die Menschen verlässliche Ansagen. Wir wollen den Menschen größtmögliche Sicherheit geben. Und dafür braucht es klare Rahmenbedingungen für die Pandemiefestigkeit“, sagte Cornelia Lüddemann, Vorsitzende der grünen Landtagsfraktion.

„Leider haben die vergangenen Wochen gezeigt, dass die betroffenen Ministerinnen und Minister unglücklich kommunizieren. Zum Beispiel hätte Bildungsminister Marco Tullner in seinem Brief an die Eltern mehr Hoffnung machen müssen.  Am 02. März, Datum des Briefes, waren sehr wohl schon Selbsttests für Kinder zugelassen. Was wir den Eltern und Kindern schuldig sind, ist eine möglichst pandemiefeste Schule. Dafür brauchen wir zwingend Testungen mindestens zwei Mal pro Woche für alle. Und eine klare Kommunikation darüber, damit keine Unsicherheiten mehr entstehen. Außerdem sollen Ärztinnen und Ärzte schnellstmöglich in das Impfgeschehen einbezogen werden. Es darf nicht sein, dass auch nur eine Impfdose auf Halde liegt“, so Lüddemann.

„Neben Impfungen und Tests müssen weiterhin die AHA-L-Regeln konsequent eingehalten werden. Notwendig sind auch mehr Sequenzierung von Proben auf der Suche nach Mutationen und ein Abwassermonitoring, um entstehende Hotspots schneller erkennen zu können. So haben wir eine Chance, der Pandemie erfolgreich entgegenzutreten.“

 

Ansprechpartnerin

Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Referentin für Pressearbeit und politische Kommunikation
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