Suche nach Endlager ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

16.10.2020
© Kurt_K / Pixabay.com

Der Landtag hat heute über den derzeitigen Prozess der Suche nach einem Endlager für Atommüll debattiert. „Es ist verständlich, dass niemand Atommüll in seiner Nähe haben will, aus Angst vor der Radioaktivität. Aber genau deshalb brauchen wir einen Endlagerstandort mit der bestmöglichen Sicherheit. Die Suche danach ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, vor der sich niemand drücken kann“, sagt Dorothea Frederking, Sprecherin für Energie der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

„Mit dem Standortauswahlgesetz ist das ergebnisoffene Verfahren vorgegeben, um genau den sichersten Endlagerstandort zu finden. Uns ist es wichtig, dass die Kommunen, die mit dem Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung als Teilgebiete benannt werden, aktiv angesprochen und im Prozess des Suchverfahrens beteiligt werden. Die Anträge der AfD und Linke Landtagsfraktionen atmen den Geist von ,Not in my backyard‘. Jetzt der pauschalen bayerischen Ausschließeritis zu folgen, ist einfach verantwortungslos.“

Ansprechpartnerin

Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Referentin für Pressearbeit und politische Kommunikation
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