Strukturwandel: Tragfähige und nachhaltige Geschäftsmodelle fördern

09.07.2020
© kynny / iStock.com

Der Landtag hat heute über den Kohleausstieg und den Strukturwandel in Sachsen-Anhalt diskutiert.  „Der Kohleausstieg ist ein historischer Durchbruch und zugleich Startschuss für den Strukturwandel“, sagte Olaf Meister, wirtschaftspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

„Wir wollen, dass Sachsen-Anhalt ein Energieland bleibt. Die Erneuerbaren Energien müssen ausgebaut werden, damit unter anderem grüner Wasserstoff anschließend produziert und gespeichert werden kann. Der Saalekreis und der Burgenlandkreis werden damit zu Innovationsstandorten für klimaneutrale Technologie, was Arbeitsplätze und Perspektive schafft“, so Meister.

„Einige Entwicklungsstränge und Infrastrukturprojekte sind bereits vorgedacht, wie neue Bahnverbindungen sowie die Internetversorgung mit Glasfaser und 5G. Es hapert aber an der Umsetzung. Andere Projekte sind noch mit den Menschen vor Ort zu entwickeln. Auch bestehende Firmen dürfen auf Hilfe bei der Transformation hoffen. Bedingung muss aber die Entwicklung neuer, tragfähiger und nachhaltiger Geschäftsmodelle sein. Gerade damit nach der Kohle vor Ort die Zukunft Einzug hält, müssen die bereits vorhandenen Stärken der Region in den Vordergrund gestellt und weiterentwickelt werden.“ 

 

Ansprechpartnerin

Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Referentin für Pressearbeit und politische Kommunikation
0391 560 4008