Geschäftsführung von Lotto-Toto freigestellt: Aufklärung ist noch nicht vorbei

07.07.2020

 

Die sofortige Freistellung der Geschäftsführung von Lotto-Toto ist für Wolfgang Aldag, Obmann im Lotto-Untersuchungsausschuss (18. PUA), ein notwendiger Schritt. „Spätestens nach dem Bericht des Landesrechnungshofes vergangener Woche wurde klar, dass der Aufsichtsrat handeln muss. Die sofortige Freistellung der Geschäftsführerin Maren Sieb und des zweiten Geschäftsführers Ralf von Einem war notwendig, um noch mehr Schaden von Lotto-Toto Sachsen-Anhalt abzuwenden“ so Aldag.

„Die Freistellung bedeutet jedoch nicht, jetzt den Fall abzuschließen. Es gilt jetzt erst recht zu klären, weshalb es seit Jahren mangelnde Kooperation der Geschäftsführung mit der Glückspielaufsicht im Innenministerium gab und weshalb die Geschäftsführung im Zusammenhang mit den Auffälligkeiten bei den Oddset-Sportwetten nicht reagiert hatte.“

Aldag fordert, auch die Aufsichtsgremien in den Blick zu nehmen. „Es muss geklärt werden, weshalb das Innenministerium nicht früher auf die mangelnde Kooperation der Geschäftsführung reagiert hat. Es scheint daher so, als wären wir nicht am Ende, sondern erst am Anfang der vollumfänglichen Aufklärung der Vorgänge bei Lotto-Toto Sachsen-Anhalt.“

 

Ansprechpartnerin

Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Referentin für Pressearbeit und politische Kommunikation
0391 560 4008