Giftschlammgrube muss beseitigt werden

06.02.2020

Die Giftschlammgrube Brüchau in der Altmark ist in den vergangenen Monaten umfangreich untersucht worden. Heute teilte die Landesregierung im Wirtschaftsausschuss erste Zwischenergebnisse mit, die Undichtigkeiten der Grube ausweisen. Die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen bemüht sich seit Langem intensiv darum, dass der Giftschlamm beseitigt wird. 

„Die Resultate der ergebnissoffen Untersuchungen liegen endlich vor. Die Undichtigkeit der Bohrschlammgrube ist bedenklich und erfordert dringend eine Lösung“, sagt Olaf Meister, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion und fügt hinzu: „Für uns ist klar, dass die Grube ausgekoffert und der Bohrschlamm sicher entsorgt werden muss. Im Ausschuss wurde der Endbericht mit dem Lösungsvorschlag auf Ende April 2020 terminiert. Die Prüfung, Genehmigung und Umsetzung einer sorgsamen Lösung wird jedoch leider noch weitere Zeit dauern.“

Dorothea Frederking, die altmärkische Abgeordnete der bündnisgrünen Landtagsfraktion hat seit dem Jahr 2015 die Problematik mit Informationsveranstaltungen und Kleinen Anfragen in den Fokus der Landespolitik gerückt. Sie zeigt sich zuversichtlich: „Der Kampf der Menschen aus der Altmark für ihre lebenswerte und saubere Umwelt hat sich gelohnt. Eine Auskofferung der Grube mit dem Verbringen der Abfälle wurde im Ausschuss als Lösungsmöglichkeit genannt. Der Giftschlamm muss weg, damit die Menschen, das Grundwasser und die Umwelt dauerhaft geschützt werden.“

Ansprechpartnerin

Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Referentin für Pressearbeit und politische Kommunikation
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