A13/E13: Fünf-Stufen-Modell für die höhere Gruppierung

06.12.2019

Im Ausschuss für Bildung und Kultur erfolgte heute die öffentliche Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Landesbesoldungsgesetzes. Wesentlicher Bestandteil des Gesetzes ist eine höhere Eingruppierung und damit zusammenhängend eine bessere Bezahlung von Grundschullehrkräften in der Entgeltstufe A13 beziehungsweise E13.  

„Eins ist klar“, so Wolfgang Aldag, bildungspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Wenn wir den Lehrerberuf an unseren Grundschulen attraktiv halten wollen und junge Lehrkräfte für das Land gewinnen und binden wollen, muss eine höhere Eingruppierung erfolgen. Brandenburg, Berlin und Sachsen als direkte Nachbarländer haben es bereits vorgemacht und auch in Niedersachsen gibt es Verhandlungen. Werden wir jetzt nicht aktiv, dann bilden wir an unseren Universitäten in Sachsen-Anhalt Lehrkräfte für unsere Nachbarbundesländer aus. Deswegen gilt es jetzt eine verantwortungsvolle Lösung für das Land zu finden“, so Bildungsexperte Aldag.

Die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen schlägt daher ein am Schuljahr orientiertes fünf-Stufen-Modell vor. „Damit werden sukzessiv die Entgelte von Lehrkräften über Zulagen erhöht und zum Schuljahresbeginn 2024/25 wird die Umsetzung von A13/E13 mit der Änderung des Landesbesoldungsgesetz abgeschlossen. Für den Landeshaushalt würde dies nach ersten Berechnungen im Jahr 2020 etwa 2,9 Millionen Euro und im Jahr 2021 etwa 8,7 Millionen Euro kosten.“

„Wir werden mit unseren Koalitionspartnern über entsprechende Änderungsanträge zum Haushalt diskutieren. Ich bin überzeugt davon, dass wir damit ein Zeichen für eine gerechtere und längst überfällige Höhergruppierung setzen und trotz der angespannten Haushaltssituation einen machbaren Vorschlag unterbreiten.“

Ansprechpartnerin

Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Referentin für Pressearbeit und politische Kommunikation
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