Natur- und Umweltschutz

Natur- und Umweltschutz

Natur- und Umweltschutz
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Nachhaltigkeit – das ist Dreh- und Angelpunkt der Arbeit von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag von Sachsen-Anhalt. Wesentlicher Bestandteil von Nachhaltigkeit ist der Erhalt der Lebensgrundlagen. Dazu gehört eine konsequente Umwelt-, Natur- und Klimaschutzpolitik. Einerseits müssen die Bürgerinnen und Bürger des Landes Sachsen-Anhalt stärker in deren Umsetzung einbezogen werden.

Dies gelingt durch:

1) eine Reaktivierung des Agenda-21-Prozess, dabei handelt es sich um ein entwicklungs- und umweltpolitisches Programm, das von 172 Staaten bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (UNCED) in Rio de Janeiro 1992 beschlossen wurde,

2) eine qualitativ gute Umweltbildung und

3) eine feste Verankerung von Natur-, Umwelt- und Klimaschutz in allen Politikfeldern.

Klimaschutz

Vernässungen, Erosionen und Extremwetterlagen sind nur einige Beispiele für die fatalen Folgen des Klimawandels. Tatsächlich sind die Auswirkungen in ihren sozialen und ökonomischen Dimensionen weit gravierender. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich für eine konsequente Ursachenbekämpfung anstelle einer halbherzigen Symptomheilung ein. Die Kosten für die Beseitigung der zu erwartenden Schäden infolge des Klimawandels werden die Kosten der Maßnahmen zur Minderung des Klimawandels um ein Vielfaches übersteigen.  BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern konkret:

  • die Verminderung der Kohlendioxidemissionen,
  • die Umsetzung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, die nicht mehr zu verhindern sind und
  • den konsequenten Katastrophenschutz, um auf Extremereignisse reagieren zu können.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich für die Einführung eines Klimaschutzgesetzes ein, damit Sachsen-Anhalt in Sachen Klimapolitik eine Vorreiterrolle einnehmen kann.

Naturschutz

Massiver Flächenverbrauch, intensive Landwirtschaft, naturferner Ausbau von Gewässern, naturschädliche Bewirtschaftung der Wälder sind Ursachen für den Anstieg bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Ein europaweiter Biotopverbund ist unverzichtbar; besonders für bedrohte Arten.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen konkret die konsequente Umsetzung der FFH-Richtlinie durch:

  • die Erstellung von Managementplänen für alle Natura2000-Gebiete, (link zu BfN)
  • die Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung des Erhaltungszustandes von Tier- und Pflanzenarten in den FFH- und Vogelschutzgebieten,
  • die Ausweisung der Natura 2000-Gebiete nach dem Naturschutzgesetz Sachsen-Anhalts und
  • die Erstellung von Schutzkonzepten für streng geschützte Arten, insbesondere von Arten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie. (link BMU)

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich als Zeichen für gelebte Demokratie und Naturschutz für die Ausweisung des Grünen Bandes als nationales Naturmonument ein. Darüber hinaus soll der Drömling (link zu Naturpark) als Biosphärenreservat ausgewiesen werden. Eine Novellierung des Landschaftsprogrammes wird erforderlich sein, um den Anforderungen an einen modernen Naturschutz gerecht werden zu können.

Gewässerschutz

Gewässerschutz muss als Notwendigkeit betrachtet werden. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen:

  • die Verbesserung der Wasserqualität aller Gewässer in Sachsen-Anhalt,
  • den Schutz der biologischen Vielfalt u.a. durch Reaktivierung von Auen,
  • die konsequente Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie und
  • den vorsorgenden, ökologischen Hochwasserschutz.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen außerdem die Elbe als Kulturgut schützen, den weiteren Verbau von Gewässern und den Neubau des Saalekanals verhindern.

Wichtige Dokumente

Pressemitteilungen

Den Blick nach vorne richten
08.02.2013
Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN reagiert erfreut auf die Ankündigung aus dem Bundesverkehrsministerium, dass der Saalekanal auf absehbare Zeit nicht gebaut werden kann. „Endlich erkennt der Bund die Tatsachen: Der Saalekanal ist… 
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Beschwerde zu "Schnöggersburg" bei der EU "Verstoß gegen Europarecht"
07.01.2013
Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GÜNEN im Landtag von Sachsen-Anhalt bekräftigt ihre Kritik an dem Ausbau des Bundeswehr-Standorts in der Altmark. Sie reichte jetzt eine Beschwerde gegen das Projekt bei der EU-Kommission in Brüssel ein. 
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Kein Geld für Elbe-Saale-Kanal
17.12.2012
Wegen der begrenzten Haushaltsmittel fehlt auf absehbare Zeit das Geld für den Elbe-Saale-Kanal. Die zur Verfügung stehenden Mittel würden für Erhaltungs- und Ersatzmaßnahmen gebraucht, erklärt der parlamentarische Staatssekretär Enak… 
Themengebiete:
Die unterirdische Endlagerung von CO2 gefährdet unsere Lebensgrundlagen
15.11.2012
Statements der energiepolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dorothea Frederking, zu dem Antrag ihrer Fraktion „Landesgesetz zum Kohlendioxid-Speicherungsgesetz erarbeiten“ 
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Artensterben durch Salzbelastung muss jetzt gestoppt werden
01.11.2012
Statements des umweltpolitischen Sprechers der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dietmar Weihrich, zu den Aussagen des Vereins „VSR-Gewässerschutz“ hinsichtlich der Bedrohung der Artenvielfalt in Bode und Saale durch die… 
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Änderungen im Gesetzentwurf erforderlich
26.10.2012
Statements des kommunalpolitischen Sprechers der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dietmar Weihrich, zu der öffentlichen Anhörung für ein neues Wassergesetz: „Das zweistufige Abrechnungsverfahren für die Gebühren der… 
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Ihr Abgeordneter

Wolfgang Aldag
Wolfgang Aldag
Sprecher für Klima-, Natur- und Umweltschutz, Bildung sowie Kultur

0391 560 4023
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Fachreferent

Emanuel Fischer
Emanuel Fischer
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Referent für Energie, Umwelt, Klima und Landwirtschaft
0391 560 4021

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